HomeDas ClublebenBerichteWir entdecken unsere Heimat am 27.05.2017

Wir entdecken unsere Heimat am 27.05.2017

Das fürstbischöfliche Schloss zu Bruchsal, in dem auch das Musikautomaten-Museum untergebracht ist, wird mit dem Slogan beworben: KOMMEN. STAUNEN. GENIESSEN.

 

KOMMEN

Nach einem zweiten Frühstück, ein „Belegtes“ mit Wurst oder Käse, erreichte der Bus zur Mittagszeit das Barockschloss. Durch den Rundbogen des Eingangstores hatte man einen faszinierenden Blick auf das Schlossmittelteil. Gerade renoviert, erstrahlte die Fassade von der Sonne beleuchtet, in goldenem Glanz.
19 Mitgereiste und der interessierte Busfahrer wollten das Musikautomaten-Museum und die Beletage im Schloss besichtigen.

 

STAUNEN

Die Führung durch das Museum hatte, gut vorbereitet und um keine Antwort verlegen, eine Dame übernommen. Das Musikautomaten-Museum besitzt mehr als 500 historische Exponate mechanischer Musikintrumente, etwa 17. bis 20. Jahrhundert. Die Ausstellung ist über 3 Etagen verteilt, kann aber trotzdem nicht alles zeigen. 
Viele Automaten werden ihrem ehemaligen Einsatz entsprechend, in getrennten Räumen, gezeigt: Geräte für Gastwirtschaften, Privatbereiche, Kirmesautomaten oder Tanzsäle.
Wir erhielten jeweils vorab technische Erklärungen und dann die Musik. Klavier und Orgel, Walzer- und Schlagermelodien, Akkordeon und Schlagzeugrythmen. Offenbar animiert vom stimmungsvollen Klang der Musik, drehte sich plötzlich zu aller Überraschung unser Präsidentenehepaar, beschwingt im Walzerschritt auf dem Parkett. Applaus, Applaus.
Interessante Entwicklungen und alte, aufwendig gebaute Automaten, wurden in der letzten Abteilung, der Schatzkammer, gezeigt. Alles hinter Glas und sehr wertvoll.

Die Beletage im Schloss wurde für mehrere Millionen rekonstruiert und ist seit Mai 2017 wieder zugänglich. Die Räume sind mit original erhaltenen Gemälden, Möbeln und Tapisserien ausgestattet.
Berühmt ist das „Loch in der Mitten“. Ein architektonisch geniales Treppenhaus von Balthasar Neumann mit einer Kuppel von zwölf Metern Durchmesser.

 

GENIESSEN

Bis zur Weiterfahrt war noch etwas Zeit für einen erfrischenden Eistee oder einen leckeren Eisbecher im Schloss-Café.
Der Ausklang, mit Essen in Impflingen im Weingut Hoppeditzel, wurde sichtlich genossen. Unter Schatten spendenden Schirmen, mit kühlen Getränken ausgestattet, wollte keiner, trotz mehrmaliger Aufforderung, den Bus besteigen. Gibt es ein schöneres Lob?

H. B.

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